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Attraktive Arbeitgeber engagieren sich für eine familienorientierte Unternehmenskultur

Digitalisierung, Fachkräftesicherung, dynamische Märkte – sich diesen Herausforderungen tagtäglich erfolgreich zu stellen, gelingt nur zukunftsfähigen Unternehmen. Erforderlich ist eine Unternehmenskultur, die Flexibilität und Selbstverantwortung unterstützt und in der sich die Leistungsbereitschaft aller Beschäftigten entfalten kann. Ein wichtiges Element einer solchen Unternehmenskultur ist die Vereinbarkeit von beruflicher und familiärer Verantwortung. Das gilt erst recht in Zeiten, in denen Unternehmen qualifiziertes Personal dringend suchen und in denen Beschäftigte verlässliche Bedingungen für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie erwarten.

Bei Ihnen ist ein pünktlicher Feierabend kein Zeichen mangelnden Engagements, die sogenannte Präsenzkultur ist abgeschafft. Besprechungen finden zu vereinbarten Kernzeiten statt, an denen auch Teilzeitbeschäftigte teilnehmen können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, werden genauso „gesehen“ wie Kolleginnen und Kollegen im Betrieb; sie erleben eine faire Beurteilung ihrer Leistungen.

In der Diskussion mit Unternehmen hat sich gezeigt, dass das Thema familienfreundliche Unternehmenskultur noch stärker im Management und bei Führungskräften verankert werden muss. Denn nur wenn alle im Unternehmen akzeptieren, dass Beschäftigte die vorhandenen Maßnahmen in Anspruch nehmen und gleichzeitig die betrieblichen Belange geachtet werden, entfalten sich die positiven Effekte einer guten Unternehmenskultur.

Familienbewusste Unternehmen profitieren von steigender Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeitermotivation und Produktivität. Sie erzielen bis zu 40 Prozent Rendite auf die entsprechenden Investitionen. Der Anteil der unzufriedenen Beschäftigten sinkt von knapp 27 auf 5 Prozent, wenn die Inanspruchnahme familienfreundlicher Maßnahmen unterstützt wird. 96 Prozent der Beschäftigten mit Kindern sagen, dass ihnen familienfreundliche Angebot ihres Arbeitgebers wichtig sind. Auch über 80 Prozent der Beschäftigten ohne akute Familienpflichten sind solche Angebote wichtig. Moderne Unternehmen nutzen bereits diese wertvollen wirtschaftlichen Potenziale.

Nicht immer beurteilen Unternehmen und Beschäftigte die Familienfreundlichkeit gleich. Beispielsweise bewerten 44 Prozent der Unternehmen ihre Kultur als sehr familienfreundlich, von den Beschäftigten sehen das nur 24 Prozent so. Für eine erfolgreiche Personalstrategie ist es wichtig, klare Benchmarks zu schaffen und Fortschritte transparent zu machen.
Studie „Familienfreundliche Unternehmenskultur” herunterladen.

Mit dem Fortschrittsindex Vereinbarkeit funktioniert es!

Eine familienorientierte Kultur wird vor allem von der Geschäftsleitung und den Führungskräften getragen. Möchte ein Betrieb seine Kultur aktiv gestalten, braucht es:

  • Klarheit über das, was eine familienorientierte Kultur im jeweiligen Betrieb ausmacht,
  • verlässliches Handeln im betrieblichen Alltag und
  • die Vereinbarung, dass Fortschritte und Wirkungen gemessen und transparent gemacht werden.

Entwickeln Sie Ihre familienfreundliche Unternehmenskultur mit dem Fortschrittsindex Vereinbarkeit weiter: 


Bekennen Sie sich zu den Leitlinien einer innovativen und familienbewussten Unternehmenskultur.

Messen Sie Ihre Erfolge jährlich anhand von 12 Kennzahlen und nutzen Sie die Werte zur Schwerpunktsetzung und für Ihr Personalmanagement.

Erhalten Sie eine passgenaue Auswertung und vergleichen Sie sich jährlich mit anderen Unternehmen Ihrer Größe und Branche.

Die Kurzvorstellung fasst das Wichtigste zum Fortschrittsindex kompakt zusammen – zum Beispiel für interne Präsentationen.

Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Unternehmensdaten.

Alle im Rahmen des Fortschrittsindexes erhobenen Daten unterliegen strengen Datenschutzrichtlinien.


Geschützt, sicher und anonym

Ihre eingegebenen Daten werden pseudonymisiert gespeichert und nicht veröffentlicht. Einzelne Unternehmen oder Rankings können nicht identifiziert werden. Unser Server, auf dem die Daten gespeichert werden, ist BSI-zertifiziert.

Nutzung zu Forschungszwecken

Die aggregierten Daten aller teilnehmenden Unternehmen werden anonym ausgewertet und anonymisiert für Forschungs- und Kommunikationszwecke genutzt. Aus den aggregierten Daten werden die Vergleichsdaten für die Kennzahlen errechnet.

Häufige Fragen

Welche Kennzahlen werden abgefragt?

Zu den Kennzahlen gehören etwa Angaben zu betrieblichen Angeboten zur Unterstützung bei Kinderbetreuung oder Pflege sowie die durchschnittliche Nutzung von Elternzeit oder freiwilliger Teilzeit. Die benötigten Daten sind in der Regel selbst in kleineren Unternehmen vorhanden oder leicht zu erheben. Welche Kennzahlen konkret abgefragt werden und was diese Kennzahlen mit einer familienfreundlichen Unternehmenskultur zu tun haben, erfahren Sie hier.

Wer kann am Fortschrittsindex teilnehmen? 

Der Fortschrittsindex steht allen Organisationen offen, bei denen Mitarbeitende angestellt sind: Unternehmen, öffentliche Verwaltungen oder sonstige Organisationen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wie lange dauert die Teilnahme am Fortschrittsindex? 

Wenn alle notwendigen Unternehmensdaten (wie Unternehmensgröße, Anteil weiblicher Führungskräfte, Anteil der Führungskräfte in freiwilliger Teilzeit etc.) vorliegen, dauert die Teilnahme am Fortschrittsindex ca. 30 Minuten.

>> Zu den FAQs

Jetzt mitmachen!

Als teilnehmendes Unternehmen erhalten Sie:

  • bei regelmäßiger Teilnahme jährlich eine Auswertung zur Entwicklung Ihrer Unternehmenskultur,
  • die Möglichkeit, sich anonym mit anderen Teilnehmern zu vergleichen und
  • ein wirksames Instrument zur Steigerung Ihrer Arbeitgeberattraktivität mit dem Teilnahmesiegel für das aktuelle Jahr.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann seien Sie dabei! Melden Sie sich hier an, um den Fortschrittsindex Vereinbarkeit zu nutzen.

Der Fortschrittsindex wurde zusammen mit Unternehmen, dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) entwickelt und ist ein Angebot des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesfamilienministeriums. Ziel ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Über 7.500 Unternehmen sind Mitglied in unserem Netzwerk und tauschen Erfahrungen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.